Pferdeosteopathie Julia Koppe

Hi, ich bin Julia

Pferdemädchen – das war ich schon immer, und das bin ich bis heute geblieben. Seit über 40 Jahren prägen Pferde mein Leben, und ich kann mir ehrlich gesagt gar nichts anderes vorstellen.
Angefangen hat alles ganz klassisch: Mit sechs Jahren durfte ich das erste Mal auf einem Pony sitzen. Dressur, Springen – der übliche Weg in die Reiterei. Aber schon damals merkte ich: Mein Herz schlägt höher, wenn ich im Galopp durchs Gelände fliege, nicht im Dressurviereck.
Mit 14 machte ich mein Schulpraktikum am Rennstall Steintor – und da war es um mich geschehen. Ich entschied mich für die Ausbildung zur staatlich geprüften Pferdewirtin mit Schwerpunkt Rennreiten und fand meinen Weg zu den Vollblütern, die mich bis heute nicht mehr losgelassen haben. Ich hatte das große Glück, schon früh besondere Momente zu erleben: als erste Frau in Deutschland, die noch vor dem Lizenzerwerb an einem offiziellen Rennen teilnehmen durfte. Und nach nur zehn Monaten Ausbildung ritt ich meinen ersten Sieger in Bremen – ein Gefühl, das ich nie vergessen werde.
Dann kam ein schwerer Reitunfall. Eine Zäsur, die mich zum Umdenken zwang. Ich wechselte in ein Gestüt für deutsche Reitponys und durfte dort eine ganz andere Welt kennenlernen: Zucht, Fohlengeburten, Natursprung – intensive, prägende Jahre, die meinen Blick auf Pferde nochmal erweitert haben.
Die aktive Rennreiterei trat in den Hintergrund, aber die Liebe zu den Vollblütern blieb. Heute liegt mein Fokus auf dem, was mir wirklich am Herzen liegt: Pferde gesund zu erhalten, sie sinnvoll auszubilden und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Seit über 20 Jahren reite ich meine eigenen Pferde Western – eine Reitweise, die mein Verständnis für feine Kommunikation und biomechanische Zusammenhänge entscheidend geprägt hat.
Mit meiner Ausbildung zur Pferdetherapeutin habe ich all diese Erfahrungen zusammengeführt: Physiotherapie trifft auf Trainingslehre, Theorie auf jahrzehntelange Praxis. Mein Ziel ist immer dasselbe – Pferde gesund, motiviert und langfristig leistungsfähig zu halten.
Mein Angebot:
Ich arbeite mit ambitionierten FreizeitreiterInnen, die ihr Pferd nach pferdegerechten und biomechanisch sinnvollen Grundsätzen ausbilden möchten. Mein Credo dabei: Prävention vor Rehabilitation.
Viele Probleme lassen sich vermeiden – wenn man rechtzeitig hinschaut, wenn man versteht, was das Pferd einem sagt, und wenn man ein durchdachtes Trainingskonzept hat. Genau da möchte ich euch unterstützen: auf dem Weg zu mehr Gesundheit, Balance und echter Partnerschaft mit eurem Pferd.

Meine Pferde

Meine Lehrherren für Ruhe und Geduld

Kristal’s Glow

„Kristal’s Glow war ein ganz besonderes Pferd in meinem Leben. Während meiner Ausbildung zur Pferdewirtin habe ich ihn kennengelernt und sofort ins Herz geschlossen. Im zweiten Lehrjahr durfte ich ihn selbst einreiten und von da an entwickelte sich eine besondere Verbindung zwischen uns. Als er neun Jahre alt war und aus dem Rennsport ausscheiden sollte, bekam ich die Möglichkeit, ihn endlich zu kaufen.

Von einem ehemaligen Galopper entwickelte er sich mit viel Geduld und Training zu einem tollen Westernpferd. Gemeinsam haben wir viele schöne Momente erlebt, und er hat mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich immer wieder beeindruckt.
Im stolzen Alter von 30 Jahren ist er schließlich bei mir über die Regenbogenbrücke gegangen. Er bleibt für immer in meinem Herzen und ich bin dankbar für die vielen Jahre, die wir miteinander teilen durften.“

Littlefoot

Littlefoot alias Doc Taris Peppy. 

Mein kleiner Bruchpilot. Littlefoot wurde von mir eigentlich für den Tuniersport im Alter von 8 Monaten gekauft. Schon in der Aufzucht zeigte er seinen starken Charakter. Im Alter von 3 Jahre erlitt er bei einer „Rauferei“ leider einen offenen Griffelbeinbruch, und in der Genesungszeit brach er sich dann am selben Bein auch noch das Hufbein. 5-jährig konnten wir somit eigentlich erst richtig starten. Seine Ausbildung war jedoch nicht einfach, da er große Schwierigkeiten im Galopp hatte. Er fiel ständig in den Kreuz-oder Außengalopp, war zum Teil widersetzlich. Bei den meisten Trainer habe ich leider nicht die Lösungsansätze bekommen, die ich mir für so ein Pferd gewünscht hätte. Oft hieß es nur „Da muss er jetzt mal durch“ oder der verarscht dich nur. Rückblickend bin ich froh, nie einen von denen auf mein Pferd gelassen zu haben, da ich irgendwie immer wusste, das etwas mit ihm nicht stimmt. Leider habe ich erst viel zu spät erfahren, das er unter PSSM2 litt, einer muskulären Erkrankung. 

Im Alter von nur 16 Jahren musste ich mein kleinen Quarter nach einer schweren Kolik gehen lassen. 

Littelfoot war meine One man show, mein Wing man und mein Gladiator. Sein Name war Programm, und er war der absolut beste Bodygard den ich mir für meinen alten Vollblüter hätte wünschen können.

Pferdetraining in Celle

Grace´s Secret

Grace´s Secret… Spitzname Bommel. Mein kleiner Vollblüter, welcher maßgebend daran „Schuld“ ist, das ich die Ausbildungen zur Pferdetherapeutin gemacht habe. Bommel bekam ich dreijährig von meinem Mann zum Geburtstag geschenkt. Ein Jahr nach Scottys Tod… Das Probereiten verlief jetzt nicht so toll, und zeigte an dem Tag eigentlich auch schon an, das Bommel mehr Probleme hatte als nur eine schlechte Ausbildung.

An Bommel zeigte sich deutlich, dass Training und Therapie oft Hand in Hand gehen müssen, um nachhaltige Fortschritte zu erzielen. Sein Werdegang in den letzten Jahren hat mich darin bestärkt, individuell auf jedes Pferd einzugehen und die richtige Balance zwischen körperlicher Rehabilitation und angepasstem Training zu finden.

Wissenswertes über mich

(auch zum Schmunzeln ;-))

Mein Anspruch an mich selbst

Die Therapeutin und Trainerin zu sein, die ich selbst gern gehabt hätte!

Ich habe in meinem Leben viele gute Pferdetrainer, aber leider auch genauso viele schlechte gehabt. Trainer, die ungerecht im Umgang mit dem Pferd waren. Und ich wusste: So möchte ich nicht mit meinem Pferd arbeiten. Ich möchte den Pferden eine Stimme geben, 100% pro Pferd und ohne Druck mit ihnen trainieren.

Die physische und psychische Gesundheit des Pferdes soll bei mir im Training gleichermaßen berücksichtigt werden.

Meine Qualifikationen

Pferdetherapie

Training

Von 1991 bis 1994 absolvierte ich eine Ausbildung zur staatlich geprüften Pferdewirtin mit dem Schwerpunkt Rennreiten. Nach der Ausbildung arbeitete ich als angestellte Pferdewirtin für verschiedenen Trainer, bis ich mit 23 einen schweren Reitunfall während der Arbeit hatte.  Auch aufgrund des Unfalles orientierte ich mich danach reiterlich komplett um, wechselte beruflich ins Gestüt und besuchte viele Kurse, Seminare und Fortbildungen. Die für mich wichtigsten waren unter anderem:

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